Montag, 18. September 2017

Nicht nur Niederbayerns Waldbesitzer brauchen Hilfe


Gewaltige Sturmschäden auch in Wäldern im Bereich Vilseck

Eingehend informierte sich MdL Dr. Harald Schwartz bei einem Ortstermin in Reisach -gerade im Gespräch mit CSU-Fraktionsvorsitzendem Markus Graf 5. v.re.)- über die Sturmschäden im Bereich der Großgemeinde Vilseck; im Hintergrund laufende Arbeiten zur Beseitung der Schäden.

Luftaufnahmen, nach dem Sturm aufgenommen, belegen das Ausmaß der Schäden in den heimischen Wäldern.

Gerne kam MdL Dr. Harald Schwartz der Bitte des CSU-Ortsverbandes Sigl nach, um die Schäden, die der tornadoähnliche Sturm, nach Expertenaussagen ein Microburst oder Downburst, am 9. August dieses Jahres in den Wäldern im Raum Reisach - Ködritz - Sigl angerichtet hat, in Augenschein zu nehmen und sich die daraus ergebenden Probleme für die Waldbesitzer anzuhören. Auch die Führungsriege der Waldbauernvereinigung Sulzbach-Rosenberg hatte sich mit den Vorständen Robert Pirner und Markus Graf sowie den Geschäftsführern Uwe Gmach und Jörg Berendes eingefunden, ebenso wie die CSU-Stadtratsfraktion und zahlreiche betroffene Waldbesitzer.

Stellvertretender Ortsvorsitzender Stefan Schertl, selbst stark von den Sturmschäden betroffen, begrüßte die Gäste und formulierte das Anliegen der geschädigten Waldbesitzer. Die Vielzahl der entwurzelten und in unterschiedlicher Höhe abgeknickten und stark ineinander verkeilten Bäume auf zum Teil großen Flächen, zum Teil aber auch in Bereichen mitten in den Wäldern erfordere den Einsatz von Harvestern, da die Aufräumungsarbeiten für den einzelnen Waldeigentümer einfach zu gefährlich und auch vom Umfang nicht zu schaffen seien. Man sei zwar in der Fläche wohl nicht so betroffen wie der Raum Passau, aber zahlreiche Eigentümer seien im genannten Gebiet um Reisach, im Bereich Unterweißenbach - Gumpenhof und in der Vilsecker Mulde ebenso stark geschädigt wie Waldbesitzer in Niederbayern. Man erwarte deshalb ähnliche Hilfe und Unterstützung für die Aufarbeitung der Schäden, den erforderlichen Waldwegebau und die Wiederaufforstung.

Als Problem wurde auch angeführt, dass der Holzmarkt inzwischen durch starken Käferbefall in manchen Wäldern und jetzt durch das durch die Sturmschäden in den Wäldern anfallende Holz gesättigt sei und ein Preisverfall beim Holz drohe, was zusätzlich finanzielle Einbußen bedeute, auch wenn bei dem Bruchholz durchaus noch 60% sägefähiges Holz dabei sei. Die Masse an Holz belegten auch die sich inzwischen an den Straßen und Waldrändern türmenden Stapel an bereits aufgearbeitetem Schadholz.

CSU-Fraktionsvorsitzender Markus Graf mahnte als besonders dringend unbürokratische Hilfen für den Wegebau in den jetzt stark geschädigten Waldgebieten an, damit das Holz auch abtransportiert werden könne. Tonnagenbeschränkungen könnten nur eine kurzfristige Lösung sein. Auch eine stärkere Förderung einer gesunden Wiederaufforstung wurde verlangt und angesichts der zunehmenden Sturmschäden auch die Aufnahme einer "Katastrophenklausel" in die allgemeinen Förderrichtlinien für Aufforstung vorgeschlagen.

MdL Dr. Harald Schwartz war betroffen vom Ausmaß der sichtbaren und von den Waldbesitzern geschilderten Schäden in der Großgemeinde Vilseck und bat ihm weitere Belege in Form von Karten- und Photomaterial bezüglich der Schäden zuzusenden. Er werde die Situation in München vorbringen und auch die Bitte der geschädigten Vilsecker Waldbesitzer, "neben Passau nicht vergessen zu werden", nachdrücklich unterstützen.


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